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Überspringen

Das Überspringen einer Schulstufe wird oftmals in Erwägung gezogen, wenn Eltern und/oder Lehrer/innen große Lernfreude, Wissbegier und einen verhältnismäßig großen Lernvorsprung bei einer Schülerin/bei einem Schüler beobachten. Kann die Schülerin/der Schüler dennoch ihren/seinen Begabungen und Leistungen entsprechend in der Klasse gefördert werden (z.B. durch zusätzliche Lernaufträge und Binnendifferenzierung) und fühlt sich die Schülerin/der Schüler in der Klasse und mit dieser Art der Förderung wohl, so ist ein Überspringen nicht unbedingt nötig.

Überspringen kann eine empfehlenswerte Möglichkeit sein, wenn die Schülerin/der Schüler trotz individueller Förderung unterfordert ist und sich langweilt. Diese Unterforderung kann sich dahingehend äußern, dass darunter die Lernmotivation leidet und/oder eine starke Unzufriedenheit mit der Schule oder auch Integrationsschwierigkeiten auftreten, die auf einen Mangel an entwicklungsgleichen Freundinnen und Freunden zurückzuführen sind.

Der Leitfaden Akzeleration bietet weitere Informationen zu relevanten Rahmenbedingungen, Voraussetzungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Überspringen, zur praktischen Vorgehensweise und zu den gesetzlichen Bestimmungen.