Überspringen

Schüler/innen müssen nicht alle Stufen des Schulsystems durchlaufen oder absolvieren, um zu Bildungsabschlüssen zu gelangen. Überspringen ist das Erfolgs-Gegenstück zum Wiederholen („Sitzenbleiben“) und sollte schon deshalb zumindest gleich oft stattfinden können wie das Misserfolgsereignis – oder sogar öfter als dieses.
 
Sowohl die soziale Eignung der „Springerin“ und des „Springers“, also auch die Situation der neuen Klassengemeinschaft sollte bei der Entscheidung unbedingt mit in Betracht gezogen werden.
Ein „Schnupperspringen" kann manche Sorgen und Probleme im Vorhinein lösen.
Mit „Schnupperspringen“ wird die partielle Teilnahme einer Schülerin/eines Schülers am Unterricht einer höheren Schulstufe bezeichnet.

Es gibt 2 Möglichkeiten für eine partielle Teilnahme:

  • Teilnahme an einzelnen Unterrichtsstunden einer höheren Schulstufe (auch Schularten übergreifend) zum Zweck der Entsprechung einer Hochbegabung in einem bestimmten Bereich (oder in mehreren Bereichen)
  • Teilnahme am gesamten Unterricht der (nächst höheren) Schulstufe, um die intellektuelle und soziale Eignung für das Überspringen in Erfahrung zu bringen.

Seit September 2006 ist das Überspringen einer Schulstufe nun auch an Nahtstellen möglich.

 

Weitere Informationen:

  • Das Überspringen von Jahrgangsklassen - Begabtenförderung im Schulsystem.
    Dr. Friedrich Oswald
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  • Erfolgreiches "Überspringen" einer Schulstufe. Erfahrungsberichte.
    Laura Puchtler, Claudia Blesl, Mag. Dr. Helene Rucker
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